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1965 in Düsseldorf geboren.
1974 zieht sie mit der Familie nach Brasilien.
Später wohnt sie in Belgien, Deutschland (Düsseldorf), England (Cambridge), USA (New York), England (London) und Brasilien (Rio de Janeiro). Sie bereist zahllose Länder, aber immer wieder zieht es sie zurück nach Brasilien.
Seit 2012 ist Angelika Berndt freischaffende Fotografin und wohnt in London. Sie hat seither in Brasilien, Honduras, Costa Rica, Äthiopien, China, Gambia, Großbritannien und Deutschland gearbeitet.
Ihr lebenslanger Wunsch, Menschen und Kulturen zu verstehen, führt Angelika Berndt auf eine lange Odyssee. Als junger Mensch erlernt sie Fremdsprachen, später studiert sie Übersetzen, setzt sich 18 Jahre lang für Menschenrechte ein und arbeitet mit Hilfsorganisationen, zum Beispiel im Kampf gegen die moderne Sklaverei in Brasilien. Sie studiert Gesprächstherapie, arbeitet in vier Sprachen und widmet sich der Aufgabe, die emotionalen Beweggründe der Menschen kulturübergreifend zu verstehen. Doch sie findet keine Ruhe. Unbefriedigt von der Begrenztheit der Sprachen, führt sie ihr Weg 2012 zurück in die Welt. Diesmal ist ihr Medium die Kamera, die es ihr erlaubt, mehr über die Menschen und ihre Lebensart zu erfahren und die ihr Aufzeichnungen erlaubt, die diese Eindrücke besser “beschreiben” als Worte.
Mit ihren Fotoarbeiten lädt Angelika Berndt uns ein, die Menschen und ihre Lebensweisen kennenzulernen und so einen kleinen Einblick in die Vielfalt derselben zu erhalten. Wie auch in anderen Momenten ihrer Arbeit begegnet Angelika den Menschen vorbehaltlos und es ist ihr Wunsch, auch beim Betrachter Neugier und Interesse für diese Lebensarten zu wecken.
Auf ihre sehr persönliche Art wirbt die Fotografin mit ihren Fotos sowohl für die Lebensweisen als auch die Menschen, die sie künstlerisch begleitet.
Sie selbst ist in unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen und hat in verschiedenen Ländern gelebt. Dies führte dazu, dass sie immer wieder Misstrauen und Voreingenommenheit erfahren hat. Diese Erfahrungen zu überwinden und Vorurteile abzubauen ist das zentrale Thema ihrer Arbeit.
Kulturelle Vielfalt und das Kennenlernen neuer Kulturen erfordern Offenheit für und Neugier auf die Begegnung mit dem Unbekannten. In ihren Projekten legt Angelika Berndt daher größten Wert darauf, für die jeweils gesamte Dauer eines Projektes unter den Menschen zu leben. Nur so kann sie ihrem persönlichen Wunsch nachkommen, den Menschen wirklich nahe zu sein und so ihre sehr persönlichen Fotos aufnehmen.
Dies erreicht sie durch den unvoreingenommenen Respekt vor dem Leben und der Kultur anderer Menschen. Angelika Berndt vertritt die Meinung, dass Respekt der Schlüssel zum besseren Umgang miteinander ist. Die Freundlichkeit und Offenheit, mit der die Menschen reagieren, denen sie in ihren Projekten begegnet, sprechen für ihre sehr persönliche Arbeitsweise und spiegeln sich in ihren Fotos wieder.
2025 Toleranz
Paar mit HühnernAus dem Projekt: Derache Living, Äthiopien, 2016
Ein Paar verkauft seine Hühner auf dem Markt.
Eine Kulturstudie über die Lebensweise in und um Gidole im Südwesten des Landes mit Schwerpunkt auf die Derache-Tradition und Lebensart.


